Meine gute(n) Morgen-Routine

Ein Guten-Morgen-Sonnenaufgang

Ein Guten-Morgen-Sonnenaufgang

So, wie man den Tag beginnt, so verläuft auch der Rest. Diese Binsenweisheit nützt dir herzlich wenig, wenn jeder Morgen genauso mies beginnt wie die anderen auch. Ich zum Beispiel bin vor dem ersten Kaffee kaum ansprechbar, weil mein Gehirn erst noch hochfahren muss. Meine Umgebung kennt das bereits und verschont mich daher vor dem ersten Kaffee mit komplizierten Fragen.

Dabei mag ich den Morgen eigentlich sehr gerne und finde es schade, wenn er in absoluter Dumpfheit vorüber zieht.

Mein Mittel der Wahl, um gut in den Tag zu starten und wieder massenkompatibel zu werden, besteht darin, mich (mit dem Kaffee) auf die Terrasse zu verziehen. Dort steht ein alter Strandkorb, in dem es sich bequem sitzen lässt. Die frische Luft, die Ruhe und das erste Licht des Morgens helfen mir dabei, richtig wach zu werden und alles erst mal in Ruhe zu überdenken (wo bin ich, worum geht es und – ganz philosophisch – warum bin ich hier?).

Diese Routine führe ich jeden Morgen durch, zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter und jeder Temperatur.

Das mag jetzt ungemütlich klingen, aber es ist eher eine Frage der Einstellung, der Klamotten und der strategisch günstigen Auswahl des Sitzplatzes. Gleichzeitig kann ich draußen schon mal ein wenig Natur schnuppern. Egal wie der Rest des Tages verläuft, ich war wenigstens schon mal draußen und weiß, wie sich der heutige Tag anfühlt, ob es regnet, ob es kalt ist, welche Tiere unterwegs sind. Je nach Jahreszeit (und Uhrzeit) gibt es vielleicht auch einen schönen Sonnenaufgang oder die verblassenden Sterne zu bewundern.

Also – wenn ich dir einen Tipp geben darf: Jeden Morgen ein paar Minuten ganz für dich allein draußen, bevor das Chaos des Tages über dir zusammen schlägt, das wirkt Wunder. So in den Tag zu starten ist jedenfalls viel besser, als den Morgen mit Stress und Hektik zu beginnen. Dafür lohnt es sich auch, ein paar Minuten früher aufzustehen.


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