Vier Dinge, die das Draußen sein angenehmer machen (können)

vier DingeWer nach draußen geht, nimmt normalerweise verschiedene Sachen mit. In der Regel erst mal Geldbörse, Handy, Schlüssel. Soweit klar. Dazu kommen, vor allem wenn du eine Frau bist, noch ein paar andere Dinge, die frau brauchen könnte (oder auch nicht). Am Ende schleppt man allerlei Kram mit, den man dann doch nicht nutzt und hat die wirklich wichtigen Dinge zu Hause gelassen.

Ich bin natürlich auch schon x-mal in diese Falle getappt. Daher habe ich eine kleine Liste mit Sachen erstellt, die ich immer dabei habe, wenn ich ins Gelände gehe und auf die ich draußen nicht verzichten möchte. Sie sind IMMER in oder an meinem Rucksack, damit ich sie ja nicht vergesse.

Folgende 4 „Schätzchen“ stehen auf der Liste:

1. Ein Regenschirm. Ich sehe die Leute immer grinsen, wenn sie mitbekommen, dass ich einen Schirm dabei habe (vor allem im Sommer). Das ändert sich allerdings schnell, wenn er in Aktion tritt.

Denn wenn es zu regnen beginnt, es zudem eh schon warm ist und man schwitzt, braucht man sich keine (noch wärmere) Regenjacke überzuziehen. Zudem schützt der Schirm auch noch den Rucksack und (falls man arbeitet) auch gleich noch die Karte, das Klemmbrett, etc. Auch das lästige „Rucksack-ab-Jacke-rauskramen-und-anziehen-und-Rucksack-wieder-drauf“ entfällt. Einfach Schirm auf – fertig.

Und (das absolute Plus): Er eignet sich auch als Sonnenschirm, ein unschätzbarer Wert, wenn man als Schattenparker wie ich bei brülligen 35 Grad längere Zeit ohne Schatten auskommen muss. Mein Regenschirm ist übrigens ein einfacher Knirps für ein paar Euro.

2. Ein Stück Fell. Da ich mich gerne draußen irgendwo hinsetze, habe ich immer ein Stück Lammfell dabei. Damit kann ich es mir auch auf feuchten, kalten oder sehr harten Fleckchen gemütlich machen. Kleine Felle gibt es auf Märkten, in Hofläden oder online im Mittelalterhandel.

3. Gürteltaschen. Sieht immer etwas archaisch aus, ist aber eine sinnvolle Einrichtung. Ich besitze inzwischen diverse Gürteltaschen, von denen zwei praktisch immer dabei sind: Eine enthält Erste-Hilfe-Kram, da ich mich ungeschickterweise öfter mal verletze, die andere Dinge wie Portemonnaie und Handy. So habe ich die nötigen Sachen immer gleich griffbereit und muss nicht erst im Rucksack wühlen. Und falls ich meinen Rucksack mal irgendwo abstellen muss, sind die „lebenswichtigen“ Dinge trotzdem direkt am Körper. Anders herum – falls ich die Gürteltaschen mal in den Rucksack stecken will, ist alles schön verpackt beieinander und verteilt sich nicht.

4. Eine Schlüsselkette. Schlüssel gehören zu der Spezies, die sich heimlich, still und leise in die unmöglichsten Ecken verkrümeln und nicht mehr freiwillig auftauchen. Oder sie fallen in einem unbemerkten Augenblick gleich ganz aus der Tasche (nicht nur im Gelände fatal). Darum werden meine Schlüssel angeleint, meist direkt am Gürtel, und zusätzlich noch in der Gürteltasche verstaut. Damit ich sie immer mit einem Griff hervor ziehen und innerlich entkrampfen kann, wenn mich mal wieder der Gedanke durchzuckt: Wo sind eigentlich deine Schlüssel? 🙂

 

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